Schuppenflechte – was ist das?

Die Schuppenflechte ist eine häufige, chronische, nichtübertragbare Hauterkrankung, deren Ursache noch nicht gänzlich geklärt ist und die keine definitive Heilung aufweist. Die negativen Auswirkungen dieser Erkrankung auf das Leben der Betroffenen können immens sein. Die Schuppenflechte betrifft Menschen jeden Alters und in allen Ländern. Die Häufigkeit der Schuppenflechte liegt in den verschiedenen Ländern zwischen 0,09% und 11,43%. Das macht die Schuppenflechte zu einem ernsten, globalen Problem mit weltweit mindestens 100 Millionen betroffenen Personen. Die Schuppenflechte weist einen unvorhersagbaren Krankheitsverlauf, eine Reihe äußerer Auslösefaktoren sowie Begleiterkrankungen auf, wie z. B. Arthritis, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, metabolisches Syndrom, entzündliche Darmerkrankung und Depressionen.”
(Zitat: Dr. Oleg Chestnov. Beigeordneter Generaldirektor – Nichtübertragbare Krankheiten und psychische Gesundheit – Weltgesundheitsorganisation)

In Deutschland sind zwei Millionen Menschen von der Hauterkrankung betroffen. Die Schuppenflechte begleitet die Erkrankten nach Ausbruch oft lebenslang, mit wechselnden Schweregraden. Einige Studien weisen darauf hin, dass das durchschnittliche Alter bei 33 Jahren liegt und in 75% der Fälle vor dem 46. Lebensjahr auftritt. Andere Studien erklären, dass die Verteilungskurve für den Beginn der Schuppenflechte zwei Erkrankungsgipfel aufweist und sich damit bimodal zeigt. Der erste Erkrankungsgipfel erscheint im Alter zwischen 16 und 22 Jahren und der zweite zeigt sich meist in Fällen ohne Veranlagung erst ab etwa 50 Jahren.