Aminosäuren
Aminosäuren gerne auch als Bausteine des Lebens bezeichnet, kommen in alles bekannten Lebewesen vor. Es sind kleine chemische Verbindungen welche im Körper unter anderem für die Bildung von lebenswichtigen Proteinen nötig sind. Unterschieden wird unter anderem in essentielle Aminosäuren, welche der Körper nicht selbst herstellen kann und welche daher durch die Nahrung zugeführt werden müssen, sowie in nicht-essentielle Aminosäuren. Diese können Beispielsweise aus den essentiellen im Körper selbst synthetisiert und damit hergestellt werden. Bisher sind 20 proteinogene Aminosäuren und mehr als 400 nichtproteinogene Aminosäuren bekannt. Nicht immer reicht die Nahrung aus, um den Körper mit diesen wichtigen Bausteinen zu unterstüzten, hier kannst gezielt mit unseren Aminosäuren Pulvern und Produkten ergänzen.
Unsere Aminosäuren
Häufige Fragen und Antworten
Was sind Aminosäuren
Aminosäuren sind die Grundbausteine der Proteine. Proteine sind an nahezu allen biologischen Prozessen unseres Körpers beteiligt. Sowohl Muskeln als auch Zellen und Gewebe bestehen zu einem Großteil aus Aminosäuren.
Die Proteinbausteine regulieren den Transport und die Speicherung aller Nährstoffe.Warum braucht unser Körper Aminosäuren?
Aminosäuren gelangen meist in Form von Proteinen in unseren Körper, die während der Verdauung in einzelne Aminosäuren zerlegt werden. Diese nun freien Aminosäuren werden über die Darmschleimhaut aufgenommen und ins Blut abgegeben. Jetzt kann sich unser Körper aus den einzelnen Aminosäuren jene Proteine bilden, die er benötigt. Unser Körper braucht also im Grunde keine kompletten Proteine, sondern nur Aminosäuren aus denen er seine körpereigenen Proteine herstellen kann. Zudem werden vom Körper auch bereits vorhandene Proteine ständig wieder abgebaut und erneuert, wodurch ebenfalls wieder freie Aminosäuren zur Verfügung stehen, die dann recycelt werden, also immer wieder neu zusammengebaut werden können.
Aminosäuren haben Einfluss auf Organfunktionen, auf Arterien, Sehnen und Körperdrüsen. Darüber hinaus spielen sie bei der Regeneration von Haut und Haaren eine entscheidende Rolle. Auch bei der Wundheilung sind Aminosäuren wesentlich. Verletzungen des Knochenapparates oder der Muskulatur erfordern zur Heilung Aminosäuren. Fehlen dem Körper Aminosäuren hat das Auswirkungen auf das Immunsystem , die Leistungsfähigkeit, die Stimmung und sogar den Fettstoffwechsel, die Potenz und den Blutzucker.
Da Aminosäuren an fast allen biologischen Vorgängen beteiligt sind, sind die Auswirkungen eines Mangels ebenfalls vielfältig. Es kommt unter anderem zu Leistungsabfall, Müdigkeit, Haarausfall, Muskelschwäche, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder aber auch Blutzuckerschwankungen.Essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren der Unterschied
Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann werden essentielle Aminosäuren genannt. Sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden.
Insgesamt gibt es 9 essentielle Aminosäuren:
Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan, Valin und Histidin (galt früher nicht als essentiell) Histidin wurde erst als semi- essentielle und erst später als essentielle Aminosäure klassifiziert. Aus diesem Grund wird manchmal auch nur von 8 Aminosäuren gesprochen.Aminosäuren, die der Körper selbst herstellen kann, werden nicht essentielle Aminosäuren genannt.
Es gibt 12 nicht essentielle Aminosäuren, wobei 8 davon häufig als semi- essentiell bezeichnet werden:
Alanin, Arginin(semi- essentiell),Asparagin (semi- essentiell), Asparaginsäure, Cystein (semi- essentiell), Glutamin (semi-essentiell), Glutaminsäure, Glycin (semi- essentiell),Prolin (semi-essentiell)Serin (semi- essentiell), Selenocystein und Tyrosin (semi-essenziell)Über die Einteilung der Aminosäuren herrscht in der Wissenschaft leider keine Einigkeit , weshalb sich manche Quellen in ihren Angaben unterscheiden. Einigkeit besteht immerhin darin, dass es neben essentiellen und nicht essentiellen Aminosäuren auch sogenannte semi- essentiellen Aminosäuren gibt. Diese Aminosäuren kann der Körper normalerweise selbst herstellen, jedoch nicht immer. In bestimmten Situationen reicht die eigene Produktion nicht aus, weshalb semi- essentielle Aminosäuren in diesen Situationen aus der Nahrung bezogen werden müssen. Zu den semi- essentiellen Aminosäuren zählen Cystein, Tyrosin und Arginin.
Proteinogene und nicht-proteinogene Aminosäuren
In der Natur gibt es über 400 Aminosäuren, die in proteinogene und nicht- proteinogene Aminosäuren unterteilt werden. Die proteinogenen Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine(-gen, bedeutet bildend, so dass proteinogen protein- bildend bedeutet). Menschen Tiere und Pflanzen benötigen nur 21 Aminosäuren, um Proteine zu bilden.
Nicht- proteinogene Aminosäuren haben die unterschiedlichsten Aufgaben. Das Schilddrüsenhormon Thyroxin und der Neurotransmitter GABA gehören z.B. zu den nicht- proteinogenen Aminosäuren. GABA ist auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und soll gegen innere Unruhe und beim Abschalten helfen. Ist ganz generell von Aminosäuren die Rede, sind damit meist die proteinogenen Aminosäuren gemeint.Gibt es einen Mangel an Aminosäuren?
Ein Mangel an Aminosäuren ist möglich, besonders bei einseitiger Ernährung (zu wenig Proteine), Stress sowie bei verschiedenen Stoffwechelkrankheiten. Symptome wie Müdigkeit, Muskelschwäche, Haut- und Haarprobleme und ein geschwächtes Immunsystem können Anzeichen dafür sein.
Ein besonders hoher Bedarf besteht in folgenden Situationen:
Schwangerschaft: auf Grund der veränderten Hormonkonstellation kommt es häufig zu einem Mangel an Aminosäuren.
Stress: Menschen mit zu viel Stress leiden häufiger an einem Mangel, da die freigesetzten Stresshormone aus Aminosäuren gebildet werden.




